Blockupy Frankfurt!

Blockupy Frankfurt!, ein Bündnis aus zahlreichen Gruppen, ruft zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Die Aktionstage finden vom 16. bis 19. Mai 2012 in Frankfurt/Main statt. Bereits am 31.3. fanden, in Frankfurt/Main und international, Proteste statt.
Angekündigt ist ein breitangelegter Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt. Der Protest soll an einen seine Ausgangspunkte getragen werden: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. Für die OrganisatorInnen sind die Aktionstage, ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Infos: www.blockupy-frankfurt.org

Aktionstage 16.-19.5. | Mobilisierungs-Termine | Video | Karte
• Mittwoch | 16.05. | Anreise und Aktionen bei der Sitzung des EZB-Rats
• Donnerstag | 17.05. | Besetzung von Plätzen & Versammlungen
• Freitag | 18.05. | Blockade der EZB und des Bankenviertels
• Samstag | 19.05. | Internationale Demonstration

15. Mai 2012

Festival der Jugend am Rhein in Köln

Zeit zu feiern, Zeit zu Kämpfen,

Das politische Jahr hat fast die Halbzeit erreicht. LLL Wochenende, Dresden, 1. Mai liegen hinter uns.

Wer Kämpft kann auch feiern. Wir die SDAJ Veranstalten über Pfingsten 25.-28. Mai in Köln auf dem Jugendcampingplatz (näher Köln Deutz) direkt am Rhein das Festival der Jugend. Drei Tage lang politische Veranstaltungen, Sport, Musik und Party. Die Karte kostet 28 €. Wir planen aus Berlin organisiert zu fahren das heißt die Fahrtkosten bleiben bei maximal 26,40 €. Also sagt uns Bescheid wir würden uns freuen euch aus Berlin mit zu nehmen und zu zeigen wie wir als SDAJ auch bundesweit ein cooles Camp auf die Beine stellen können. (Meldet euch unter mitfahren@sdaj-berlin.de.)

Infos und aktuelle Hinweise im Web: http://www.festival-der-jugend.de/

6. Mai 2012

Bundeswehrfreie Zonen schaffen!

Auch, wenn unsere Kampagne “Keinen Menschen – keinen Cent – keinen Fußbreit der Bundeswehr!” schon eine Weile zurück liegt, werden wir es nicht akzeptieren, wenn die Bundeswehr Kanonenfutter an Schulen rekrutiert. Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber und wird es nie sein! Wir werden nicht zusehen, wenn die Lage von Jugendlichen für die Interessen der deutschen Wirtschaft ausgenutzt wird. Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!

 

Termine von “Wehrdienstberatern” an Berliner Schulen:
14.05. – Anne-Frank-Gymnasium, Berlin, Projekttag Oberstufe
16.05. -  Barnim-Gymnasium, Berlin, , Projekttag Oberstufe
14.06. – Clay-Schule, Berlin, Projekttag 9./10. Kl.
15.06. -  Flatow-Oberschule, Berlin, Oberstufe

Selbst betroffen? Melde dich unter info@sdaj-berlin.de, wir helfen euch gerne Protest zu formieren oder die Bundeswehr ein für alle mal auszuladen. Weitere Infos gibt es auch in unserem Flyer “Was tun, wenn die Bundeswehr in die Schule kommt?“.

Heraus zum 1. Mai!

Es ist mal wieder so weit, der 1. Mai steht vor der Tür und Polizei und Presse warnen wie jedes Jahr vor „Chaoten und Krawalltouristen“. SchülerInnen, Auszubildende, Studierende und Arbeitende – wir alle freuen uns, denn wir haben frei. Wir müssen nicht zur Schule oder zur Arbeit, wir können auf dem Maifest rumhängen und uns abends in der Tagesschau Berichte über die mutwillige Sachbeschädigung unseres Kiezes reinziehen. Doch ist das wirklich alles? Grillen, Biertrinken und abends Straßenkämpfe in Kreuzberg?

Nein, der 1. Mai ist mehr. Er ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse und seit 1890 finden am 1. Mai überall auf der Welt große Demonstrationen statt. Damals wie heute gehen die ArbeiterInnen an diesem Tag für ihre Rechte auf die Straße. Sie machen ihre Forderungen publik, stehen auf gegen Krieg, Elend, Armut und für soziale Kämpfe. Sie zeigen sich solidarisch mit allen ArbeiterInnen und führen uns Jahr für Jahr den Widerspruch zwischen Armut der Lohnarbeiter und dem Reichtum der Unternehmer vor Augen.

Auch dieses Jahr werden wir gemeinsam demonstrieren, denn trotz der langen Tradition des 1. Mai sind unsere Arbeits-, Lebens-, und Ausbildungsbedingungen miserabel.

Terminübersicht

Die NPD plant am 01.05. 3 Kundgebungen im Osten der Stadt. Achtet auf Ankündigungen – den Kampftag der Arbeitklasse, lassen wir uns nicht vn den Faschos nehmen!

Sobald wir uns durch die Schulzeit gequält haben, stehen wir vor dem Problem, dass es zu wenig Ausbildungs- und Studienplätze für alle gibt. Wir hängen dann in Wartesemestern fest, halten uns mit Minijobs über Wasser oder müssen uns arbeitslos melden. Wenn wir uns zu den Glücklichen zählen können, die einen Ausbildungsplatz ergattern konnten, gehen die Probleme gleich weiter, da wir nun Teil der großen Ausbeutungsmaschinerie werden, in der uns tagtäglich vor Augen geführt wird, dass nicht der Mensch, sondern nur der mit seiner Arbeitskraft erwirtschaftete Mehrwert im Vordergrund steht. Wir werden schlecht bezahlt, müssen Überstunden machen, gehen zahlreichen ausbildungsfremden Tätigkeiten nach und unsere Ausbildung selbst ist oft einfach schlecht. Doch auch wenn wir diese Probleme überwunden haben, lassen weitere nicht lange auf sich warten. Wir wurden von unserem Betrieb zwar ausgebildet, das heißt aber noch lange nicht, dass dieser uns auch übernimmt. So sind wir also wieder arbeitslos, stecken in unbefristeten Arbeitsverträgen oder verdingen uns zum geringsten Preis als Leiharbeiter.

Auf Grund dieser miesen Perspektiven kann sich die Bundeswehr mit ihrer Werbekampagne „Karriere mit Zukunft“ leicht ins Licht des sicheren Arbeitsplatzgebers rücken. An Schulen und auf Jobmessen wirbt sie bei Jugendlichen für den Soldatenberuf, doch wollen wir eine Zukunft als Bomberpilotin oder Kriegsveteran? Durch die zunehmende Präsenz der Bundeswehr in der Öffentlichkeit sollen Waffen und Krieg als normales Mittel der Konfliktlösung dargestellt und in der Gesellschaft ideologisch verankert werden. Dabei ist die Motivation für Auslandseinsätze nicht etwa die Verteidigung der Menschenrechte, sondern die Sicherung von Rohstoffen, Handelswegen und Absatzmärkten für das deutsche Kapital.

Seit 2006 befindet sich die Weltwirtschaft in einer Krise und in der letzten Zeit heißt es doch wirklich das sie Überwunden sei. Deutschland sei gestärkt aus der Krise hervorgegangen und es gehe wieder Berg auf. Unsere Lebensbedingungen zeigen ein ganz anderes Bild. An sozialen Einrichtungen wird Vorne und Hinten gespart, Arbeitsbedingungen werden immer mehr auf Konzerninteressen zugeschnitten und Kriegseinsätze kehren zurück auf die Tagesordnung. Die Rettungspakete der Bundesregierung sind nur eine Methode um die Krisenlasten auf uns abzuwälzen. Für uns steht fest Kapitalismus heißt Krise!

All diese Probleme vor denen wir stehen, haben eine zentrale Ursache:

Das Profitinteresse, das dem Kapitalismus zu Grunde liegt.

Aus Profitinteresse versuchen die Kapitalisten immer wieder unsere Löhne zu kürzen. Aus Profitinteresse wird Leiharbeit immer mehr ausgeweitet. Aus Profitinteresse wird im sozialen Bereich gespart und lieber in Kriegsmaschinerie investiert. Die Aufzählung könnte noch ewig fortgeführt werden. Dieses Profitinteresse steht unseren Interessen, den Interessen der Arbeiterklasse, in allen Bereichen des Lebens entgegen. Die Probleme und Widersprüche in unserer Gesellschaft haben nur eine nachhaltige Lösung. Die Überwindung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse und der aus ihr entstehenden Ungerechtigkeit.

Deshalb heraus zum revolutionärem 1. Mai!

Wir fordern:
- Studien- und Ausbildungsplätze für alle
- Unbefristete Übernahme nach der Ausbildung
- Verbot der Leiharbeit
- Gleichen Lohn für Gleiche Arbeit
- Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr

27. April 2012

Gegen das Vergessen! – Gernika-Gedenkveranstaltung und Ehrung des Widerstandskämpfers Fritz Teppich

05.05.2012 - 17.00 Uhr Ehrung des Widerstandskämpfers Fritz Teppich und der Interbrigadisten durch die erinnerungspolitische Gruppe Ahaztuak aus dem Baskenland.

Ort: Ehrenmal der Interbrigadisten im Volkspark Friedrichshain

05.05.2012 – 18.00 Uhr Infoveranstaltung zur Bombardierung Gernikas, dem Leben und Kampf von Fritz Teppich und der aktuellen Erinnerungspolitik im Baskenland.

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4

20. April 2012

Antifa-Aktionswoche der SDAJ Berlin vom 04.05. – 11.05.

Die Kampagne „Nazifreie Zone!“ wurde bei der ersten Tagung des XX. Bundeskongresses, der Anfang Oktober 2012 in Hannover stattfand, beschlossen. Somit werden alle SDAJ Gruppen im Bundesgebiet in verschiedener Form Aktionswochen durchführen.

Flyer zur Aktionswoche in Berlin

In den nächsten Wochen werden wir außerdem mehrere tausend Exemplare unserer BASTA!-Extra und einer Sonderusgabe der Position an Berliner Schulen verteilen. Die BASTA!-Extra könnt ihr euch in unserem Downloadbereich herunterladen.

Darüber hinaus laden wir euch herzlich zu mehreren Veranstaltungen und Aktionen ein:

- 04.05. Der vergessene Widerstand
- 05.05. Fritz Teppich Ehrung & Gernika-Gedenkveranstaltung (Bündnis)
- 07.05. ÄNDERUNG: Zeitzeugengespräch “Widerstand gegen den Faschismus”
- 08.05. Befreiungsfeier der DKP Friedrichshain-Kreuzberg (DKP)
- 09.05. Tag des Sieges – wer nicht feiert hat verloren! (VVN)
- 11.05. Sarrazin, du Hund!

Achtet auf aktuelle Ankündigungen zu Aktionen oder möglichen Änderungen.

18. April 2012

„Palästinensischer Frühling?!“ – „Der Kampf um die palästinensische Unabhängigkeit geht in die nächste Runde“

Veranstaltung mit Amin Juaidi, Mitglied der Jugend der Palästinensischen Volkspartei (YPPP) und einem Vertreter der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) zu Fragen der palästinensischen Befreiungsbewegung.

Dienstag, 17. April 2012, 19 Uhr
ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1
nähe Ostbahnhof, Berlin
Münzenbergsaal, Eintritt 2 Euro
Eine Veranstaltung von DKP & SDAJ Berlin

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11. April 2012

Let´s talk about … „Baskenland“

Let's talk about LogoBeginnt im Baskenland ein neues politisches Zeitalter? Die “Euskadi Ta Askatasuna” (ETA – Baskenland und Freiheit), die für eine Unabhängigkeit des Baskenlandes in Spanien und Frankreich kämpft, hatte am 20. Oktober 2011 angekündigt, nach mehr als vier Jahrzehnten den bewaffneten Kampf aufzugeben. Doch der Kampf um die Unabhängigkeit geht weiter, denn mindestens 750 baskische politische Gefangene sitzen nach wie vor 1000 Kilometer entfernt von zuhause in Knästen. Mit einen kurzen Blick in die Geschichte und den Hintergründen des Konfliktes, wollen wir gemeinsam darüber diskutieren, wie eine demokratische und gerechte Lösung des alten politischen Konfliktes aussehen könnte und mehr über die aktuellen Vorgänge und den Kampf der Unabhängigkeitsbewegung in Euskal Herria erfahren. Als Referenten haben wir dazu den Aktivisten und freien Autoren Stefan Natke eingeladen.

Treffpunkt: Freitag, 30.3., 19 Uhr, Jonasstr. 29, Berlin-Neukölln. Nähe U-Bhf. Leinestr. / S- und U-Bhf. Hermannstr.

23. März 2012

bundesweiter Aktionstag – Free the Cuban 5

Freiheit für Gerardo Hernández, Fernando González, Antonio Guerrero, Ramón Labañino und René González

Kommt am Samstag, den 17. März 2012, zu den Kundgebungen vor der US-Botschaft in Berlin und vor den Konsulaten in Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, Hamburg und München!

17.03. || 11 Uhr || Kundgebung vor der US-Botschaft, Pariser Platz

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2. März 2012

Internationaler Frauentag ein historisches Tagebuch gegen Krieg, Faschismus, Ausbeutung und für Solidarität

Titel der FrauentagsbroschüreDonnerstag den 8.März 2012 || Cafe “Commune” (Berlin-Kreuzberg) || 19h || Internationaler Frauentag ein historisches Tagebuch gegen Krieg, Faschismus, Ausbeutung und für Solidarität

Anhand von Auszügen aus Schriften und Videomittschnitten wollen wir drei verschieden Kämpferinnen vorstellen, die in unterschiedlichen historischen Epochen lebten und leben.
Käte Dunker, Olga Benario und Angela Davis haben sich maßgeblich gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Faschismus ausgesprochen. Der Kampf, dieser politischen Persönlichkeiten, für die Emazipation, Selbstbestimmung, Soziale Befreiung, den Frieden und die Solidarirtät stand und steht immer an erster Stellte.
Und der der Kampf geht weiter – es ist noch viel zutun.

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